Praxis für Naturheilkunde
Schmerz- und Bewegungstherapie

Mitochondrien - die Kraftwerke der Zellen

Nach Aussage von wissenschaftlichen Studien liegen viele Ursachen der häufigsten Zivilisationserkrankungen in einer Degeneration oder im Verlust von Mitochondrien. Bezeichnet wird das als funktionelle Mitochondriopathie. Durch die stetig ansteigende Zahl an Studien kann belegt werden, welch wichtige Rolle gesunden Mitochondrien im menschlichen Körper zukommt. Aus diesem Forschungszweig hat sich eine ganz neue Disziplin in der Medizin entwickelt, die Mitochondrienmedizin.  

Gesunde Mitochondrien produzieren jeden Tag durchschnittlich 70 kg Adenosintriphosphat (ATP). Beim ATP handelt es sich um ein Informationsmolekül, welches den Energiehaushalt, die Stoffwechselleistung und die Entgiftungsvorgänge der Zelle steuert. Allein diese Zahl macht deutlich, welche Bedeutung den Mitochondrien als kleinen Zellorganellen zukommt. Intakte Mitochondrien sind also eine wesentliche Voraussetzung für die Gesundheit.

Fehlfuntkionen der Mitochondrien können auf vielfältige Art und Weise ausgelöst werden, beispielsweise unter anderem durch:

  • Umweltbelastungen oder Chemikalienexposition
  • mechanische Traumata (z.B. der Halswirbelsäule)
  • generelle Überlastung der körperlichen Entgiftungsfuntkionen

Diese Einflussfaktoren begünstigen unterschwellige Dauerentzündungen, die dann zu oxidativem und nitrosativem Stress führen. 

Oxidativer und nitrosativer Stress belasten die Mitochondrien durch Einwirkung von freien Radikalen besonders, denn diese Radikale wirken direkt auf deren Erbgut, die mtDNA. Die daraus resultierenden Schädigungen können oft nicht selbstständig repariert werden und münden in Fehlfunktionen der Zellen. 

Verstärkende Faktoren für oxidativen und nitrosativen Stress sind unter anderem geistige und körperliche Überlastung, nitratreiche Nahrung, Elektrosmog sowie Darmstörungen.


Durch eine einfache Blutentnahme und mit spezieller Labordiagnostik kann festgestellt werden, ob eine Störung oder Minderleistung der Mitochondrien vorliegt. Zusammen mit einer vorausgehenden ausführlichen Anamnese wird dann mit Hilfe der Laborresultate eine entsprechende Therapie ausgearbeitet.