Praxis für Naturheilkunde
Jenny Reetmeyer - Heilpraktikerin -

Schmerztherapie nach Liebscher und Bracht

In unserer heutigen Welt, ob in Arbeit oder Freizeit, werden unsere Muskeln häufig nur einseitig und meist auch zu wenig genutzt. Dies führt nicht selten zu Fehlhaltungen oder Verspannungen, die uns dann Schmerzen bereiten, mit fatalen Folgewirkungen. Viele der bekannten Krankheitsbilder werden auf z.B. eine mechanische Schädigung zurückgeführt oder klassisch als Verschleiß betrachtet. Oft werden diese Krankheitsbilder invasiv behandelt um die Ursache für den Schmerz abzustellen.

Die Grundlage der Schmerztherapie nach Liebscher und Bracht wiederum beruht auf der Erkenntnis, dass in sehr vielen Fällen nicht Verschleiß oder Schädigung einer Körperpartie die störenden Schmerzen verursacht, sondern vielmehr muskulär-fasziale Fehlspannungen. Diese Fehlspannungen führen zu sogenannten Alarmschmerzen. Mit Hilfe dieser Funktion will uns im Grunde unser eigener Körper vor Schädigungen warnen.

Allerdings führen diese Alarmschmerzen, wenn nicht effektiv gegen den Grund der Fehlspannungen vorgegangen wird, zu Verspannungen und verkürzten Muskelpartien. Diese lösen im Gehirn wiederum Reaktionsmuster aus, die in der Folge als Schmerz und Blockade in Muskeln und Faszien münden. 


SchmerzpunktPressur

Um das oben beschriebene Muster zu durchbrechen, nutzt die Schmerztherapie nach Liebscher und Bracht den Schmerz als Signal und setzt mit Hilfe der speziellen Osteopressur-Technik direkt am Knochen manuelle Impulse. Auf diese Weise kann im Gehirn erreicht werden, den Schmerz zurückzusetzen um wieder Raum zu schaffen für verbesserte Funktions- und Bewegungsfähigkeit. Es kann im Laufe der Behandlung vorkommen, dass die behandelten Stellen blaue Flecken aufweisen, das ist bei bestimmten Bindegewebetypen allerdings völlig normal.


EngpassDehnung

Im Anschluss an die SchmerzpunktPressur ist die EngpassDehnung fester Bestandteil der Therapie, um eine nach Möglichkeit dauerhafte Schmerzfreiheit für ein gesundes Leben in Bewegung zu erreichen. Ziel dieser EngpassDehnungen ist es, aktiv die wiedergewonnene Bewegungsfähigkeit auszubauen und zu festigen. Die langfristige Entwicklung der Schmerzreduktion hängt maßgeblich davon ab, inwieweit der Patient die für Ihn maßgeschneiderten Übungen zur EngpassDehnungen regelmäßig durchführt.  

Es ist dabei durchaus normal, dass nach den ersten Behandlungen Muskelkater auftritt. Das ist allerdings eher positiv zu deuten, da es ein Zeichen dafür ist, dass Muskeln wieder aktiviert werden.  

Im Folgenden wird das Schmerzverständnis nach Liebscher und Bracht leicht verständlich erklärt und anhand eines konkreten Anwendungsfalls eindrücklich dargestellt:


Weiterführende Links:

https://www.liebscher-bracht.com/die-therapie/